Regionspräsident schlägt vor: Heinz-Hermann Witte soll schlichten

10 Okt

Jagau fordert rasche Beendigung der Tarifauseinandersetzung bei RegioBus

Pressemeldung der Firma Region Hannover

Nach dem Warnstreik am Dienstag und dem ergebnislosen Verlauf der heutigen Tarifverhandlungsrunde bei der RegioBus fordert Regionspräsident Hauke Jagau die Tarifparteien zu einer raschen Beendigung der Auseinandersetzung auf. „Die Geschäftsführung der RegioBus hat mich über den Stand der Verhandlungen informiert. Niemandem – und ganz besonders nicht den vielen tausend Schülerinnen und Schüler, die Tag für Tag auf die RegioBus angewiesen sind – ist damit gedient, jetzt in alten Ritualen zu verharren“, erklärt Jagau. „Mobil zu sein, ist ein hohes Gut für die Menschen, die hier leben. Deshalb wünsche ich mir, dass die Tarifparteien bald zu einem Ergebnis kommen.“

Konkret fordert der Regionspräsident die Verhandlungspartner auf, umgehend in ein Schlichtungsverfahren einzusteigen. „Mein Eindruck ist, dass es am Ende nicht ohne eine Schlichtung gehen wird. Daher ist es im Interesse der Kundinnen und Kunden der RegioBus sinnvoll, jetzt ohne Umwege gemeinsam mit einem Schlichter an der Problemlösung zu arbeiten“, so Jagau.

Als Schlichter schlägt Jagau den langjährigen Vorsitzenden des DGB-Landesbezirks Niedersachsen-Bremen und ehemaligen Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales, Heinz-Hermann Witte, vor. „Ich bin überzeugt, dass Heinz-Hermann Witte aufgrund seiner Erfahrung und der in den verschiedenen beruflichen Stationen unter Beweis gestellten Kompetenzen der richtige Mann ist, um zu einem fairen Interessenausgleich beizutragen.“



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